KSP Pilotprojekt: „Blick hinter die Kulissen“
Am 22. Juli 22 hat KSP, die Werkstatt für Unternehmensentwicklung zur Premiere „Blick hinter die Kulissen“ eingeladen. Gäste waren Unternehmerinnen und Unternehmer aus der Region.
Im Fokus der Veranstaltung stand die Tatsache, dass strategische Themen in KMU sehr häufig hinter dem operativen Geschäft zurückstehen müssen. Die Präsentation und Inhalte konzentrierte sich auf Praxisbeispiele und Situationen, die entstehen, wenn Strategie lediglich eine untergeordnete Rolle oder gar keine Rolle spielt.
Dazu stellte Karin Scheeff-Plessing nach einer kurzen Begrüßung den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die wichtigsten Bausteine der „KSP - Die Werkstatt für Unternehmensentwicklung“ anhand vorbereiteter Charts und Informationsmaterialien vor:
Strategie/Strategieentwicklung
Entwicklung/Innovation
Wertschöpfung für Kunden
Zielgruppe KMU
Nach einer kurzen Pause erhielten die Anwesenden einen Einblick in verschiedenen Methoden zur Entwicklung konkreter Nutzeninnovationen und neuen Denkmodellen.
Ein weiterer Schwerpunkt bildete die Transformation von der Industrialisierung zur Digitalisierung. Agile Methoden und iterative Prozesse, die Flexibilität und Geschwindigkeit ermöglichen, wurden diskutiert.
Die Abstimmung und Balance von Strategie in einem Umfeld, das von immer mehr Komplexität geprägt ist, bildete den Abschuss und gleichzeitig den Auftakt zu einem angeregten Austausch.
Bei Fingerfood und Getränken entstanden viele Gespräche unter Unternehmern, geprägt von praktischen Erfahrungen und Herausforderungen. Zur Begleitung und Unterstützung waren viele Thementafeln ausgestellt, die den Austausch und die Diskussion unterstützt und angeregt haben.
Statements
„Bei der Erarbeitung neuer Strategien und der kommunalpolitischen Positionierung unseres Stadtverbandes haben wir in Frau Scheeff-Plessing eine engagierte und zuverlässige Partnerin gefunden.“ (Hier klicken zum Statement Rainer Pliefke, 1.Vorsitzender Stadtverband Freie Wähler Renningen/Malmsheim e.V. )
„Wir als kleines mittelständisches Unternehmen versinken in der täglichen Arbeit. Es bleibt kaum Zeit für strategisches Denken. Hier Unterstützung zu finden, halte ich für WERTVOLL." (Zimmerei Frick)
„Morgen und übermorgen am Markt zu sein wird immer schwieriger. Für mich ist es wichtig Orientierung und Klarheit durch vernetztes Denken zu finden." (Claudia Grözinger, Praktisches für Tisch + Küche und Wohnambiente )
„Scharfer wirtschaftlicher Sachverstand gepaart mit Empathie." (Susanne und Gerd Ayasse, landwirtschaftlicher Betrieb mit Eigenvermarktung)
„Mein Ziel ist es, die Wünsche und Bedürfnisse meiner Kunden durch regionale Nähe und Digitalisierung besser zu erfüllen. Dabei sehe ich den persönlichen Austausch, die digitale Vernetzung und Impulse zu anderen Unternehmern als große Bereicherung an." (Birgit Gaubisch, Mode und Qualität)
„Das Problem vieler kleiner Unternehmen: Man verzettelt sich im täglichen Hamsterrad. KSP hilft dabei, sich wieder auf das Wesentliche zu besinnen - unsere Kunden." (Marcus Schautt, eigenes Schuhfachgeschäft)
5 Fragen – 5 Antworten
Karin Scheeff-PlessingMit der Werkstatt für Unternehmensentwicklung gehen Sie einen neuen mutigen Weg raus aus dem klassischen Coaching. Was genau ist denn unter Werksatt zu verstehen?In der KSP-Werkstatt geht es vor allem um das aktive gemeinsame Entwickeln mit allen Sinnen, das Tun. Nicht nur reden sondern Ideen und Entscheidungen Gestalt geben. Damit haben wir tolle Erfahrungen gemacht, viel Kreativität wird freigesetzt und die Ideen werden mit positiver Energie vorangebracht. Ich muss dazu sagen, dass das auch mit „richtig Arbeit" verbunden ist. Aber genau das empfinden die Kunden als besonders und hilfreich.
Für welche Unternehmen empfiehlt es sich das Format Werkstatt zu wählen?Das sind natürlich Unternehmen und Unternehmer aus dem KMU-Bereich, die dringend und mit Abstand vom operativen Alltag nach vorn denken wollen. Es sind aber auch die, die einen Coach und Denkpartner auf Augenhöhe an ihrer Seite suchen, der zuhört, versteht und hilft an den richtigen Stellen zu arbeiten. Entwickeln und vorausschauend denken und handeln. Oder manchmal einfach gemeinsam ventilieren, strukturieren und in Form bringen von Gedanken und ersten Ideen.Wo sehen Sie die Vorteile gegenüber klassischer Beratung und Coaching?Das ist eindeutig das gemeinsame Machen. Darauf liegt unser Schwerpunkt. Nicht nur Denken und Reden, sondern Denken, Austauschen und Handeln. Mit allen Sinnen. In einer arbeitsorientierten Umgebung. Es geht ums Anpacken und gemeinsame Umsetzen sowie um den Weg dahin. Vieles ergibt sich dann auf dem Weg. Man könnte auch sagen: Unser Weg hilft, dass es in diesem Prozess einem sprichwörtlich „wie Schuppen von den Augen fällt“ und die Lösung plötzlich direkt vor einem liegt.Was sind typische Situationen, in denen Sie Ihre Methodik besonders empfehlen können?Wenn in der Alltagsarbeit keine Zeit für strategische Gedanken und Konzepte mehr bleibt, wenn die Luft und Energie zum Weiter- oder Neudenken fehlt, wenn es einen Ansprechpartner auf Augenhöhe außerhalb des Unternehmens braucht, wenn es um konstruktive Ideen und Lösungen geht, wenn out of the box an der Zukunft des Unternehmens gefeilt werden soll und vieles mehr.Welchen Tipp geben Sie Unternehmern und Unternehmen mit auf den Weg?Früh auf Unterstützung setzen und nicht zu lange warten. Wenn das Kind erstmal in den berühmten Brunnen gefallen ist, fehlen meist auch dem besten Profi die notwendigen Zaubermittel. Wir beraten nicht im Insolvenz- oder insolvent-nahen Bereich, dafür sind andere zuständig. Ich denke ein regelmäßiger Austausch entlang einer Strategie, die konsequente Weiterentwicklung und ein kontinuierlicher Spiegel in den wichtigen Themen sind besser als einmal das große Ganze und dann lange nichts mehr. Am besten das Gespräch mit uns aufnehmen und über Möglichkeiten sowie Alternativen sprechen.